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Das latenete Risiko der Berufsunfähigkeit
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung deckt das Risiko ab, den eigenen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben zu können. Insbesondere körperlich und geistig belastende Berufe sind besonders gefährdet. Handwerker, Fliesenleger, Deckdecker, Feuerwehrmänner und Krankenpfleger sind sehr stark gefährdet. Aber auch Berufe wie Lehrer oder Musiker sind gefährdet.
Wer in einem nicht körperlichen Beruf arbeitet, hat meist ein deutlich geringeres Risiko - so zum Beispiel Kaufleute, Verwaltungsbeamte, Ärzte oder Architekten. Das spiegelt sich dann auch im zu zahlenden Beitrag wieder, der für diese Berufe deutlich niedriger ist.
Versichern sollte sich aber grundsätzlich Jeder.
Die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind:
Das unterschätzte Risiko
Nicht mehr arbeiten zu können bedeutet für alle Berufstätigen ein existenzielles Risiko, da das Einkommen wegfällt. Die Folge ist ein extremer sozialer Abstieg. Der Staat hilft im Ernstfall kaum - die gesetzliche Rentenversicherung zahlt ihre Minirente allen ab 1961 Geborenen nur noch bei Erwerbsunfähigkeit. Das heisst, dass Sie erst dann Geld bekommen, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können. Und wenn Sie noch keine fünf Jahre lang sozialversichert sind, gibt es überhaupt keine staatliche Rente. Aber auch wenn Sie eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen, reicht diese nicht zu einem vernünftigen Leben aus.
Fazit: Private Vorsorge ist unverzichtbar
Vor der finanziellen Katastrophe etwa durch einen Unfall oder Krankheit müssen Sie sich also eigenverantwortlich schützen – mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Wie Sie das am Besten tun, zeigen wir Ihnen. Denn die Unterschiede sind groß.
Preis-Beispiel:
Ein 30-jähriger Schlosser zahlt für eine Absicherung von 1.500,- EUR (Versicherung bis Endalter 60) bei dem günstigsten Anbieter 70,35 EUR im Monat, beim teuersten Anbieter hingegen 156,46 EUR im Monat.
Fazit: Wenn Sie sich optimal und kostengünstig versichern möchten, ist ein Versicherungsvergleich Pflicht
Die Berufsunfähigkeitsversicherung unterscheidet 4 Berufsgruppen:
BG 1 = Akademiker, nicht körperliche tätige Personen in Führungspositionen
BG 2 = Kaufmänisch tätige Personen
BG 3 = Personen mit leichter bis mittlerer körperlicher Tätigkeit
BG 4 = Personen mit schwerer körpericher Tätigkeit
Je höher das Risiko, desto teurer ist der Beitrag für den Versicherungsschutz. Vesichert wir immer der beim Abschluss ausgeübte Beruf. Bei einem Berufswechsel bleibt die Einstufung bestehen. Haben Sie sich verbessert, z.B. nach einem Studium in die BG 1, dann empfiehlt sich ein Neuabschluss.
Thema dieser Seite:
Infos zur Berufsunfähigkeitsversicherung